Innovativ aus Tradition, zuverlässig aus Prinzip

1921 gründete Adolf Kluth einen Klempnerei- und Installationsbetrieb in Hamburg Rothenburgsort. 
Nach wiederholten Ausbombungen, wurde der Betrieb 1945 nach Sprötze verlegt, wo Familie Kluth ein kleines Wochenendhäuschen besaß. Wie tausende von ausgebomten oder geflüchteten Familien, stand Adolf Kluth und seine Familie vor dem Nichts. In unermüdlicher Arbeit wurde mit dem Neuaufbau des Betriebes begonnen. 1951 trat der älteste Sohn Werner Kluth in den elterlichen Betrieb ein. 1953 wurde ein Betriebsfahrzeug, ein altes Fahrrad, gegen eine Mofa eingetauscht. 1957 folgte der erste Transporter.

1956 legte Werner die Meisterprüfung als Klempner und 1961 zum Gas und Wasserinstallateur ab. Auch der zweite Sohn Jürgen Kluth legte seine Meisterprüfung ab und machte sich 1968 in Harburg als Installateur selbstständig.
1959 verstarb Gründer Adolf Kluth nach langer und schwerer Krankheit.  Sohn Werner übernahm gemeinsam mit seiner Frau Emmi den Betrieb.

Die alte Werkstatt, noch aus Holz gebaut, entsprach nicht mehr den Anforderungen und es wurde eine neue errichtet, die 1966 noch einmal vergrößert wurde. Die Maschinenausstattung gehörte zu den wohl modernsten in einem Handwerksbetrieb. Jetzt konnten auch sämtliche Zink- und Kupferblechanfertigungen hergestellt werden. Diese Erzeugnisse wurden auch an einen kleinen Kreis von Berufskollegen geliefert.
Das damalige Hauptarbeitsgebiet waren Neubauten aller Größen, vom Einfamilienhaus bis hin zu Wohnblöcken mit 50 Wohnungen. Hier wurden überwiegend die Sanitär- und Bauklempnerarbeiten ausgeführt. Das Einsatzgebiet erstreckte sich über über die Grenzen des Landkreises hinaus.

1971 wurde anlässlich des 50-jährigen Betriebsjubiläum das heutige Firmenzeichen entwickelt und eingeführt.
Durch einen starken Konjuktureinbruch kam die Neubautätigkeit fast zum erliegen. So begann man, sich Mitte der 70er Jahre auf Renovierungs- und Sanierungsarbeiten zu konzentrieren.
1976 bestand Uwe Kluth (ältester Sohn) mit gerade 21 Jahren die Meisterprüfung zum Gas- und Wasserinstallateurmeister. Er hatte bereits im elterlichen Betrieb gelernt und kehrte nun dorthin zurück. Einen Teil seiner Gesellenzeit hatte Uwe in Hamburg verbracht, um neue Eindrücke zu sammeln. 
Werner Kluth war von 1964 bis 1994 ehrenamtlich im Gemeinderat und in der Innung engagiert. Unter anderem war er lange Zeit Lehrlingswart, bis er 1979 Obermeister der Sanitär-, Heizung-, und Klempnertechnik-Innung wurde. 1981 wurde er stellvertretender Kreishandwerksmeister und 1984 schließlich Kreishandwerksmeister. Nachdem er von den Ehrenämtern zurücktrat, wurde Werner Kluth 1992 zum Ehrenobermeister und zum Ehrenkreishandwerksmeister ernannt.

1981 bestand Uwe Kluth seine zweite Meisterprüfung zum Heizungs- und Lüftungsbaumeister. Damit eröffnete er einen neuen Bereich in der Firma. Bedingt durch die Energiekrise, brachte Uwe Kluth den Kunden energiesparende Heizungsanlagen näher. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigte sich wenig später, als in Buchholz begann der Bau einer Erdgasleitung begann.

1982 wurde aus dem bisherigen Einzelunternehmen Kluth & Sohn Haustechnik GmbH. Zugleich wurde Uwe Kluth Mitinhaber der Firma.
1986 bestand Uwe Kluth seine dritte Meisterprüfung und wurde Klempnermeister. Auch Uwes Frau Heidi stieg in den Betrieb mit ein. 1997 bestand Heidi Kluth die Prüfung zur Betriebswirtin im Handwerk. 

1991 und 1992 wurden ein Minibagger und ein Kompaktbagger angeschafft. Damit konnten die Tiefbauarbeiten bei Kanal- und Wasseranschlüssen selbst ausgeführt und ein weiteres Standbein gefestigt werden.
1993 ging Werner Kluth in den Ruhestand.
Am 3. Juni 1996 wurde das 75-jährige Jubiläum gefeiert. Zahlreiche Vertreter aus Handwerk, Politik und Verbänden, sowie 10 Mitarbeiter und Kunden feierten bei bestem Wetter in aufgestellten Zelten das Jubiläum.
Im gleichen Jahr vertarb Werner Kluth nach kurzer Krankheit.

Auch Uwe Kluth ist im Handwerk sehr engagiert. So ist er seit 1981 im Meisterprüfungsausschuss tätig. Im Jahr 2000 wurde er nach achtjähriger Tätikeit als Stellvertreter, zum Obermeister der Innung gewählt und 2002 zum stellvertretenden Kreishandwerksmeister.

Heidi Kluth engagiert sich ebenfalls sehr für das Handwerk. Sie ist im Vorstand der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) des Landkreises Harburg sowie auf Landesebene als Erste Vorsitzende und auf Bundesebene im Vorstand tätig.

Heidi und Uwe Kluth haben vier Kinder. Die älteste Tochter Corinna, technische Betriebswirtin, und der älteste Sohn Oliver, Heizungsbauer, bestanden 2006 ihre Meisterprüfungen.

Durch starken persönlichen Einsatz, sehen wir der Zukunft und unserem 100-jährigen Jubiläum erwartungsvoll entgegen. 

Männchen
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